← Zurück zum Blog 25. Februar 2026 · Webwerk Fricktal

Website-Texte schreiben: 5 Tipps für Schweizer KMU

Deine Website sieht gut aus, lädt schnell und ist SEO-optimiert. Aber wenn die Texte nicht stimmen, verlierst du trotzdem Kunden. Website-Texte sind der wichtigste Bestandteil deiner Online-Präsenz – wichtiger als das Design, wichtiger als die Technik.

Warum? Weil Texte überzeugen. Bilder fangen Aufmerksamkeit, Design schafft Vertrauen, aber Texte liefern die Argumente. Texte beantworten Fragen, räumen Zweifel aus und führen den Besucher zum nächsten Schritt – ob das ein Anruf, eine E-Mail oder eine Buchung ist.

In diesem Artikel zeige ich dir 5 Tipps, mit denen du Website-Texte schreibst, die sowohl deine Kunden als auch Google überzeugen. Kein Marketing-Fachchinesisch, sondern praktische Anleitungen, die du sofort umsetzen kannst.

Tipp 1: Schreib für den Kunden, nicht über dich

Das ist der häufigste Fehler auf KMU-Websites. Die Startseite beginnt mit: «Willkommen bei der Firma Müller AG. Seit 1987 bieten wir qualitativ hochwertige Dienstleistungen im Bereich...» Gähn.

Das Problem: Deine Besucher interessieren sich nicht für dich. Zumindest nicht sofort. Sie interessieren sich für ihr Problem und ob du es lösen kannst. Erst wenn sie überzeugt sind, dass du ihnen helfen kannst, wollen sie wissen, wer du bist.

Vorher (schlecht):

«Die Schreinerei Huber ist ein traditionsreiches Familienunternehmen mit über 30 Jahren Erfahrung in der Holzverarbeitung. Unser Team von 8 qualifizierten Schreinern steht Ihnen für alle Arbeiten rund ums Holz zur Verfügung.»

Nachher (besser):

«Deine Küche ist in die Jahre gekommen? Der Einbauschrank passt nicht ins Dachzimmer? Wir bauen Massanfertigungen, die perfekt passen – aus echtem Holz, handgefertigt im Fricktal. Seit über 30 Jahren.»

Merkst du den Unterschied? Die zweite Version beginnt beim Kunden und seinem Problem. Die Erfahrung wird beiläufig erwähnt – als Vertrauenssignal, nicht als Hauptargument.

So setzt du es um:

  • Beginne jeden Text mit dem Problem oder Bedürfnis deines Kunden.
  • Verwende «du» oder «Sie» häufiger als «wir» und «ich».
  • Frag dich bei jedem Satz: «Interessiert das meinen Kunden?» Wenn nicht, streiche ihn.
  • Die «Über uns»-Seite ist der einzige Ort, wo du ausführlich über dich reden darfst. Überall sonst: Kunde zuerst.

Tipp 2: Nutze klare, einfache Sprache

Viele KMU-Websites lesen sich wie Geschäftsberichte. Lange Sätze, Fachbegriffe, Passivkonstruktionen. Das schreckt ab – sowohl Menschen als auch Suchmaschinen.

Gute Website-Texte sind einfach. Nicht simpel, sondern klar. Du schreibst nicht für ein Fachpublikum, sondern für normale Menschen, die eine Lösung suchen. Und die lesen deine Website auf dem Handy, zwischen zwei Terminen, mit halber Aufmerksamkeit.

Die Regeln für klare Sprache:

Kurze Sätze. Maximal 15–20 Wörter pro Satz. Wenn ein Satz einen Nebensatz hat, ist das okay. Zwei Nebensätze? Teile ihn auf. Dein Leser wird es dir danken.

Aktive Sprache. «Wir renovieren dein Bad» statt «Ihr Badezimmer wird von uns renoviert». Aktiv ist direkter, persönlicher und kürzer.

Vermeide Fachjargon. Statt «Wir implementieren responsive Webdesigns unter Berücksichtigung aktueller UX-Standards» lieber «Wir bauen Websites, die auf jedem Gerät gut aussehen». Wenn du einen Fachbegriff brauchst, erkläre ihn.

Konkret statt abstrakt. «Qualitativ hochwertige Dienstleistungen» sagt nichts. «In 5 Tagen eine fertige Website» sagt alles. Zahlen, Beispiele und konkrete Ergebnisse schlagen vage Versprechen.

Vorher (schlecht):

«Unter Berücksichtigung individueller Kundenbedürfnisse entwickeln wir massgeschneiderte Lösungskonzepte, die sich durch eine hohe Qualität und termingerechte Realisierung auszeichnen.»

Nachher (besser):

«Wir hören dir zu, verstehen was du brauchst und setzen es um – pünktlich und in der Qualität, die du erwartest.»

Tipp: Lies deine Texte laut vor. Wenn du stolperst oder nach Luft schnappen musst, sind die Sätze zu lang.

Tipp 3: Keywords natürlich einbauen

SEO und gute Texte sind kein Widerspruch. Im Gegenteil: Google bevorzugt Texte, die natürlich klingen und dem Leser einen Mehrwert bieten. Die Zeiten, in denen man «Maler Rheinfelden» zwanzigmal auf eine Seite quetschen musste, sind lange vorbei.

Trotzdem musst du Google sagen, worum es auf deiner Seite geht. Und das machst du mit Keywords – den Begriffen, nach denen deine Kunden suchen.

So findest du die richtigen Keywords:

  • Denk wie dein Kunde. Was würdest du bei Google eingeben, wenn du deine eigene Dienstleistung suchen würdest? «Zahnarzt Möhlin», «Gartenunterhalt Fricktal», «Fotograf Rheinfelden Hochzeit».
  • Google Autocomplete: Tippe deinen Suchbegriff bei Google ein und schau, was Google vorschlägt. Das sind Begriffe, die echte Menschen wirklich suchen.
  • «Ähnliche Suchanfragen»: Am Ende der Google-Ergebnisseite zeigt Google verwandte Suchanfragen. Goldgrube für Keyword-Ideen.
  • Frag deine Kunden: Wie haben sie dich gefunden? Was haben sie gesucht? Die Antworten sind oft überraschend und liefern die besten Keywords.

So baust du Keywords ein:

Die wichtigsten Stellen für dein Hauptkeyword:

  • Seitentitel (H1): «Malerarbeiten im Fricktal – Schenk Malerei»
  • Erster Absatz: Erwähne das Keyword in den ersten 100 Wörtern.
  • Zwischenüberschriften (H2): Mindestens eine Überschrift mit Keyword oder Variante.
  • Meta-Beschreibung: Der Text, der bei Google unter deinem Link erscheint.
  • URL: deinefirma.ch/malerarbeiten-fricktal

Wichtig: Schreib immer zuerst für den Menschen, dann für Google. Wenn ein Keyword nicht natürlich in einen Satz passt, lass es weg. Google ist schlau genug, Synonyme und verwandte Begriffe zu verstehen.

Vorher (Keyword-Stuffing):

«Suchen Sie einen Maler in Rheinfelden? Unser Maler Rheinfelden Team bietet Malerarbeiten Rheinfelden für Ihren Maler-Bedarf in Rheinfelden und Umgebung.»

Nachher (natürlich):

«Dein Maler in Rheinfelden und Umgebung. Ob Fassade, Innenräume oder Tapezierarbeiten – wir bringen Farbe in dein Zuhause. Seit 15 Jahren im Fricktal.»

Tipp 4: Call-to-Actions nicht vergessen

Dein Besucher hat deine Texte gelesen, ist überzeugt und will Kontakt aufnehmen. Aber wo ist der Button? Wo steht die Telefonnummer? Wo ist das Kontaktformular? Wenn der Besucher suchen muss, hast du ihn verloren.

Call-to-Actions (CTAs) sind Handlungsaufforderungen – Buttons, Links oder Texte, die dem Besucher sagen, was er als Nächstes tun soll. Klingt offensichtlich, wird aber auf den meisten KMU-Websites vergessen oder schlecht umgesetzt.

Regeln für gute CTAs:

Sei konkret. «Jetzt kontaktieren» ist besser als «Mehr erfahren». «Kostenlose Offerte anfordern» ist besser als «Kontakt». Je genauer der CTA beschreibt, was passiert, desto eher klickt jemand drauf.

Platziere CTAs regelmässig. Nicht nur ganz unten auf der Seite. Nach jedem inhaltlichen Abschnitt sollte es eine Möglichkeit geben, den nächsten Schritt zu machen. Ein Besucher, der nach dem zweiten Absatz überzeugt ist, will nicht noch zehn Absätze scrollen, um das Kontaktformular zu finden.

Nutze verschiedene CTAs. Nicht jeder will sofort anrufen. Manche möchten lieber eine E-Mail schreiben. Andere bevorzugen WhatsApp. Biete verschiedene Kontaktwege an – Telefon, E-Mail, WhatsApp, Kontaktformular.

Mach die Hürde so niedrig wie möglich. «Kostenlose Erstberatung – unverbindlich» funktioniert besser als «Beratungstermin buchen». Das Wort «kostenlos» und «unverbindlich» senkt die Hemmschwelle massiv.

Beispiele für gute CTAs auf KMU-Websites:

  • «Jetzt unverbindlich anfragen – wir melden uns innerhalb von 24 Stunden»
  • «Ruf uns an: 061 123 45 67 – wir beraten dich gerne»
  • «Schreib uns auf WhatsApp – schnell und unkompliziert»
  • «Kostenlose Offerte in 24 Stunden – jetzt Formular ausfüllen»
  • «Dein Projekt besprechen? Wir sind für dich da.»

Tipp 5: Lass KI helfen – aber richtig

Ja, Künstliche Intelligenz kann beim Schreiben von Website-Texten helfen. Nein, du solltest nicht einfach ChatGPT öffnen, «Schreib mir Website-Texte für einen Maler» eingeben und das Ergebnis 1:1 übernehmen. Das Resultat wäre generisch, austauschbar und klingt nach dem, was alle anderen auch haben.

KI ist ein Werkzeug – kein Ersatz für Persönlichkeit. So setzt du KI richtig ein:

Wofür KI grossartig ist:

  • Erste Entwürfe: KI kann einen Rohtext erstellen, den du dann überarbeitest. Das spart Zeit beim «leere Seite anstarren».
  • Struktur: KI ist gut darin, Texte logisch zu gliedern. Lass dir eine Struktur vorschlagen und fülle sie dann selbst mit Inhalt.
  • SEO-Optimierung: KI kann Keywords natürlich in bestehende Texte einbauen, ohne dass es gezwungen klingt.
  • Korrektorat: Grammatik, Rechtschreibung, Satzbau – KI findet Fehler, die dir entgehen.
  • Varianten: Du hast einen Text, aber er klingt nicht richtig? Lass KI drei alternative Versionen erstellen und pick die beste Formulierung raus.

Wofür KI schlecht ist:

  • Persönlichkeit: KI kennt deine Geschichte nicht, deinen Humor nicht, deine Werte nicht. Generische KI-Texte klingen alle gleich – und das merken deine Besucher.
  • Lokalkolorit: KI weiss nicht, dass man im Fricktal «Grüezi» sagt und dass der Entenfang ein Quartier in Rheinfelden ist. Lokale Details machen Texte authentisch – und die kannst nur du liefern.
  • Fakten: KI erfindet manchmal Dinge, die plausibel klingen, aber falsch sind. Überprüfe jede Zahl, jeden Fakt, jede Behauptung.
  • Emotionale Tiefe: Warum hast du dein Geschäft gegründet? Was treibt dich an? Was unterscheidet dich wirklich von der Konkurrenz? KI kann raten, aber nur du kennst die echte Antwort.

Der Webwerk-Ansatz

Bei Webwerk Fricktal nutze ich KI als Effizienz-Tool – nicht als Ersatz für Kreativität. KI hilft mir, schneller zu arbeiten und Kosten zu senken (deshalb kann ich Websites ab CHF 990 anbieten). Aber jeder Text wird individuell angepasst, mit lokalem Bezug und persönlicher Note.

Das Ergebnis: Texte, die nach deinem Geschäft klingen – nicht nach einem Roboter. Texte, die bei Google ranken und gleichzeitig Kunden überzeugen. In einem Bruchteil der Zeit und zu einem Bruchteil der Kosten einer traditionellen Textagentur.

Bonus: Die häufigsten Text-Fehler auf KMU-Websites

Neben den fünf Tipps hier noch die Fehler, die mir am häufigsten begegnen:

  • Zu viel Text: Kein Besucher liest 5'000 Wörter auf einer Leistungsseite. Komm auf den Punkt. Weniger ist mehr – solange das Wesentliche gesagt ist.
  • Kein Zeilenumbruch: Textwände schrecken ab. Kurze Absätze (2–3 Sätze), Zwischenüberschriften und Aufzählungen machen Texte scanbar.
  • Stock-Phrasen: «Ihr Partner für...», «Qualität ist unsere Leidenschaft», «Kompetent. Zuverlässig. Fair.» – diese Phrasen sagen nichts und stehen auf jeder zweiten Website. Sei konkret statt floskelhaft.
  • Veraltete Texte: «Wir feiern 20-jähriges Jubiläum!» – wenn das Jubiläum 2019 war, wirkt es, als kümmere sich niemand um die Website.
  • Fehlende Kontaktdaten: Auf jeder Seite sollte mindestens eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme sein. Telefonnummer, E-Mail, WhatsApp – mach es dem Besucher einfach.

Fazit: Texte sind dein stärkstes Verkaufs-Tool

Gute Website-Texte verkaufen. Sie überzeugen den Besucher, dass du der richtige Anbieter bist. Sie beantworten seine Fragen, bevor er sie stellt. Und sie sagen Google, dass deine Seite relevant ist.

Die fünf Tipps nochmal zusammengefasst:

  1. Schreib für den Kunden – beginne mit seinem Problem, nicht mit deiner Geschichte.
  2. Nutze klare Sprache – kurze Sätze, aktive Formulierungen, keine Fachbegriffe.
  3. Baue Keywords natürlich ein – für den Menschen zuerst, für Google als Bonus.
  4. Setze Call-to-Actions – sag dem Besucher, was er als Nächstes tun soll.
  5. Nutze KI als Werkzeug – für Effizienz, nicht als Ersatz für Persönlichkeit.

Du hast keine Lust, selbst zu texten? Verständlich – du hast ein Geschäft zu führen. Bei Webwerk Fricktal übernehme ich das. Ich schreibe Website-Texte, die zu deinem Geschäft passen, bei Google ranken und Kunden überzeugen. Alles inklusive, ab CHF 990. Und in 5 bis 14 Tagen bist du online – mit Texten, die für dich arbeiten.

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